HyperText Markup Language (HTML)

HTML ist plattformunabhängig. HTML ist reiner ASCI-Text, der in jedem System gelesen werden kann, mit Markierungen, die Browser interpretieren und zu Formatierungen umsetzten.
Die eigentliche Interpretationsarbeit macht der Browser, der lokal auf dem PC des Users installiert ist. Und damit sind Probleme vorprogrammiert. Bei der Erstellung einer Webseite müssen Sie einkalkulieren, dass der Betrachter, die Betrachterin

  • nicht die Schriftarten installiert hat, die Sie verwenden.
  • eine andere Farbdarstellung seines Bildschirmes hat. Gegebenfalls hat er als Anzahl der Farben, die angezeigt werden die unterste Grenze, nämlich 16 oder vielleicht 256 Farben eingestellt. Somit könnte er keine 16 Mio Farbschattierungen sehen. Farben aus den höheren Bereichen werden bei einer niedrigen Einstellung häufig grau-gerastert dargestellt.
  • eine Bildschirmauflösungen gewählt hat, die sich von Ihrer deutlich unterscheidet. Zur Auswahl stehen beispielsweise 640*480, 800*600, 1024*768, 1152*864, 1280*1024 und viele Kleingeräte, Pads, Fernseher etc., die ganz andere Größenverhältnisse darstellen.
  • mit einem viel größeren oder kleineren Bildschirm Ihre Seiten betrachtet, beispielsweise auf einem Smartphone oder einem Fernseher. Auch die individuelle Einstellung der Größe eines Fensters verschiebt die Darstellung Ihrer Webseite.

Das bedeutet, Layout und seine Regeln, wie wir es jahrelang aus dem Printbereich gewohnt waren, kann im Screenbereich (auf Bildschirmen) nicht mehr eingesetzt werden. Bildschirmgestaltung erfordert ein völliges Um- und Neudenken.

HTML hat sich als Standard durchgesetzt.

Es gibt inzwischen aus nahezu allen Anwendungen die Möglichkeit ins HTML zu konvertieren. Zumeist stehen aber nur rudimentäre Markups zur Verfügung. und Konvertierungsfehler sind keine Seltenheit.
Auf dem Markt befinden sich etliche HTML-Editoren mit der Möglichkeit zwischen der „normalen“ Ansicht (WYSWYG) und der Arbeitsfläche mit dem HTML-Code zu wechseln.
Eine zunehmend beliebtere Möglichkeit sind komplette Content Management-Systeme, die einem die HTML-Codierung komplett abnehmen. Bei all diesen Möglichkeiten ist es trotzdem immer von Vorteil sich in der HTML-Syntax zumindest ein wenig auszukennen um per Hand die ein oder andere Feinheit nachzuarbeiten.

Aufbau HTML

Sie schreiben Ihren Text.
und wollen jetzt beispielsweise das Wort Text durch Fettschrift hervorheben. Sie müssen das Wort markieren und formatieren. Markierung sieht in HTML folgendermaßen aus:
Sie schreiben Ihren <>Text</>
In diesen Markierungen steht die Formatierungsanweisung, in diesem Fall b für bold.
Sie schreiben Ihren <b>Text</b>
Das <b> ist der sogenannte Tag. HTML-Tags befinden sich immer in spitzen Klammern. Es gibt fast immer einen Anfang und ein Ende. Fehlt das Ende, läuft die Markierung weiter. Das Ende eines Tags wird mit einem slash angezeigt.
Falsche Tags werden vom Browser in der Regel ignoriert. Kleinschreibung der Tags ist in den aufsteigenden Standards wichtig.

HTML-Dateien

HTML-Dateien erstellen sie in jedem beliebigen Editor. Windows-Benutzer/innen steht beispielsweise der Editor im Zubehör zur Verfügung. Sie schreiben und speichern mit der Endung htm oder html.
Achten Sie bei der Benennung Ihrer Datei darauf, dass Sie im Dateinamen nur Buchstaben und Zahlen verwenden keine Umlaute oder scharfes S (ö,ü,ä,ß), Leerzeichen oder Sonderzeichen wie $ß“! oder ähnliches. Verwenden Sie maximal 8 Zeichen vor dem Punkt und achten Sie auf Kleinschreibung. Nur damit nutzen Sie die Plattformunabhängigkeit.
Hier finden Sie eine Anleitung zum Umgang mit de.selfhtml.org und Kurzreferenzen zu Formatierung, Bilder, Links, Farben, Tabellen, Image-Maps, Frames, Formulare.

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